Ein Proxy (der genaue Ausdruck ist 'Caching Proxy' aber 'Proxy' ist gängig) dient dazu die Auslastung des Internets zu verringern und seine Geschwindigkeit zu erhöhen.
Normalerweise wird jede Datei über das Internet direkt von dem Rechner geholt, der in der entsprechenden WWW-Adresse angegeben ist. Die Geschwindigkeit des Zugriffs hängt von einer Fülle von Einflüssen ab, vor allem von
Ein Proxy ist nichts anderes als ein Rechner in der Nähe (daher auch der Name), auf dem häfig genutzte WWW-Dateien gespeichert sind. Da die Verbindung zu näheren Rechnern in der Regel schneller ist, als zu weiter entfernten Rechnern beschleunigt das den Zugriff auf diese Seiten zum Teil erheblich!
Das liegt daran, wie ein Proxy funktioniert: Benutzt man ihn, so werden die Daten statt beim eigentlichen Zielrechner beim Proxy abgerufen. Sind die verlangten Daten dort vorhanden (und aktuell - das wird beim Zielrechner abgefragt), so werden sie geliefert. Sind sie es nicht, so holt sich der Proxy diese Daten seinerseits vom Zielrechner. Er leitet sie dann direkt weiter und erstellt gleichzeitig eine Kopie der Daten. (In Wirklichkeit ist alles ein wenig komplizierter. So stehen zum Beispiel eine Reihe von Proxys miteinander in Verbindung, bestimmte Daten werden immer vom Zielrechner geholt, ... Das zu beschreiben würde aber zu weit führen)
Das hängt stark davon ab, wie häufig er benutzt wird, ob die abgerufenen Seiten ständig verändert werden, wie oft die gleiche Seite abgerufen wird und vor allem davon, wie schnell die Verbindung zum Proxy ist. In aller Regel werden die Zugriffe auf jedoch WWW-Seiten deutlich schneller.
Daneben wird auch die Auslastung des Netzes verringert - dadurch wird auch der Zugriff auf nicht gespeicherte Daten beschleunigt!
Der Proxy kann für
nicht jedoch für
verwendet werden. Weitere Informationen zum Proxy des Instituts für Informatik gibt es unter http://www.informatik.uni-bonn.de/dv/www/cache
| FTP proxy: | www-cache.informatik.uni-bonn.de | Port: | 3128 |
|---|---|---|---|
| Gopher proxy: | www-cache.informatik.uni-bonn.de | Port: | 3128 |
| HTTP proxy: | www-cache.informatik.uni-bonn.de | Port: | 3128 |
| Security proxy: | Port: | ||
| WAIS proxy: | Port: | ||
| No proxy for: | uni-bonn.de | ||
| SOCKS host: | Port: | 1080 | |
Die Verbindungen innerhalb der Universität sind praktisch genauso schnell wie zum Proxy, eine Speicherung von Uni-Seiten ist daher überflüssig (No proxy for uni-bonn.de bedeutet: Keine Speicherung von Seiten deren Name "uni-bonn.de" am Ende des Rechnernamens enthält.)
Man kann übrigens auch die numerische Adresse "131.220.8.5" anstelle des Namens des Proxys angeben. Davon ist zwar abzuraten (weil sich die numerische Adresse jederzeit ändern kann), es hat hier aber den Vorteil, dass sie vollständig sichtbar ist. Wenn man die numerische Adresse verwendet, dann sollte am Ende folgender Fensterinhalt auf dem Bildschirm sein:
Unter http://www.informatik.uni-bonn.de/aktuelles/1996/007.html wird übrigens erläutert, was es mit der Einstellung "Automatic Proxy Configuration" auf sich hat.
| Universität Bonn | Physikalisches Institut | Fachgruppe Physik/Astronomie |
|---|---|---|
| CIP-Pool-Hauptseite | Fachschaft Physik / Astronomie |